SUPERVISION

Supervision ist Reflexion der beruflichen Arbeit mit dem Ziel, den „Sand im Getriebe“ zu minimieren.

Es handelt um einen systematischen Beratungsprozess, in dem Fragen aus der beruflichen Arbeit besprochen werden.

Supervision wird im Sozialbereich, im Gesundheitssektor, in Verwaltung, Schule und in Unternehmen durchgeführt. Supervision kann helfen, die Handlungskompetenzen von beruflich Tätigen oder Ehrenamtlichen zu erweitern, berufliche Identität zu stärken, neue Perspektiven zu entwickeln, mehr Arbeitszufriedenheit zu gewinnen, mit beruflichem Stress besser umzugehen und dem „beruflichen Ausbrennen“ (Burn-out) vorzubeugen. 

Supervision wird durchgeführt, um

  • die professionelle Arbeit mit Klienten zu unterstützen (Fallsupervision)
  • die Kommunikation im Team zu verbessern und den Teamzusammenhalt zu stärken, die Kooperations- und Konfliktfähigkeit zu stärken (Teamsupervision)
  • Teamstrukturen zu entwickeln und zu festigen (Teamentwicklung)
  • Organisationsbezogene Faktoren zu besprechen (Organisationsbezogene Supervision) 
  • die eigene Berufsrolle oder die Erwartungen an bzw. von Leitung zu klären (Rollenklärung).

Supervision findet sowohl in Einzel- als auch in Gruppen- und in Teamsettings statt. Die Dauer bewegt sich zwischen 60 und 150 Minuten pro Sitzung. Die Sitzungen können wöchentlich stattfinden oder nur alle paar Monate. Im Einzelfall sind auch ein- oder mehrtägige Blockveranstaltungen denkbar. Der gesamte Beratungsprozess unterliegt der Schweigepflicht.